Montag, 28. September 2020

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Thürnbuch-Au

 

Für folgende Jahre stehen Einträge zur Verfügung:

1058, 1923, 1932, 1938, 1952, 1953, 1954, 1955, 1958, 1960, 1962, 1965, 1967, 1970, 1975, 1980, 1981, 1988, 1989, 1991, 1993, 1995,

2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2010, 2011, 2012, 2014, 2016

 

1058

Thürnbuch wurde das erste Mal schriftlich erwähnt, genannt „Turringbuoch“.

 

1922 bis 1972

Gemeinde Au (selbstständige Gemeinde von 1922 bis 1972) 

 

1923

Auf Bestreben des Landwirtes Alois Naglhofer wurde im Mai 1923 die Wehr Thürnbuch gegründet. Zum Kommandant wurde Johann Sagfriedmüller gewählt.

Der Mannschaftstand 1923 bewegte sich um die 20 Mann. Bis dahin war die Wehr eine Rotte von Strengberg.

Zur Bekämpfung von Bränden wurde eine Handdruckspritze verwendet, welche im kleinen Zeughaus, das um 1890 errichtet wurde, eingestellt war.


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1932

Die erste Motorspritze wurde angekauft.

Diese Anschaffung war nur durch Spenden der Bevölkerung von Strengberg und Au möglich.

Der Preis damals betrug ca. 3000,– Schilling.

Da man im Einsatzfall nun auch mehr Schläuche zum Trocknen hatte, wurde noch im selben Jahr der Schlauchturm errichtet.

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1938 - 1945

In den Kriegsjahren unterstand die Wehr der Nibelungenwerksfeuerwehr in St. Valentin.

Nach dem Krieg löst Franz Marböck den aus Altersgründen scheidenden Hauptmann Johann Sagfriedmüller ab.

Dem neuen Kommandanten gelang es, aus dem Nichts die Wehr wieder aufzubauen.

Das Feuerwehrhaus im Jahre 1940

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1952

Das erste Feuerwehrauto wurde in diesem Jahr angeschafft, es war ein Ami-Dodge.

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1953

In diesem Jahr entstand unter der Mithilfe aller Feuerwehrkameraden der nun notwendig gewordene Neubau des Gerätehauses.

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1954

Unter dem Kommando von Franz Marböck gab es im Sommer dieses Jahres ein Jahrhunderthochwasser für die Wehr zu bewältigen.

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1955

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Thürnbuch


1. Reihe sitzend v.l.: Florian Gruber, Franz Heigl, Franz Haslinger, Franz Marböck, Alois Gschwandtner, Leopold Wolfslehner, Johann Wimmer;

2. Reihe stehend v.l.: Johann Fürholzer, Alois Groschupfer, Franz Haslinger, Johann Riedler, Johann Entinger, Johann Bachleitner, Josef Findt;

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1958

Eine leistungsstarke Tragkraftspritze mit VW-Motor wurde für die Wehr angeschafft.

Kommandant Marböck legte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zurück und wurde zum Ehrenkommandanten ernannt.

Zum neuen Kommandanten wurde Franz Mitterlehner gewählt.

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1960

Dem neuen Kommandanten gelang es, mit der Unterstützung der Gemeinden und der Bevölkerung von Strengberg und Au, ein neues Löschfahrzeug der Marke Opel Blitz anzuschaffen.

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1962

Eine weitere Anschaffung für die Wehr wurde auf Grund der oftmalig auftretenden Donauhochwasser ebenso notwendig. Es wurde daher eine große Motorzille mit Außenbordmotor gekauft.

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1965

Bei dem in diesem Jahr drei Wochen andauernden Hochwasser konnte sich die neue Motorzille bereits bewähren.

In diesen Wochen standen die meisten der 26 Mann starken Wehr Tag und Nacht neben den Feuerwehrkameraden aus Strengberg und Umgebung im Einsatz.

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1967

Alois Gschwandtner wird zum Kommandanten gewählt. Die Wehr erhielt damals den Namen Thürnbuch-Au.

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1970

Zwei Handfunkgeräte wurden erworben.

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1975

Ein neues Motorboot (Schleppzille) wurde angekauft.

Mit den in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Schläuchen ist es der Wehr möglich, Löschwasser über eine Entfernung von 500 Meter zu pumpen.

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1980

Abhaltung des Bezirkswasserleistungsbewerbes bei der Donau in der Au.

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1981

Erneut war ein Hochwassereinsatz an der Donau zu bewältigen.

Dabei wurden von den Feuerwehrmännern an die 800 Einsatzstunden geleistet.

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1988

Ein Löschfahrzeug der Marke Mercedes Benz wurde angekauft.

Dieses Fahrzeug hat eine Vorbaupumpe mit einer Förderleistung von ca. 1.800 Liter in der Minute.

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1989

Abhaltung des Bezirkswasserleistungsbewerbes bei der Donau in der Au.

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1991

Franz Perndl wurde zum Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Thürnbuch-Au und Herbert Ziervogl zu seinem Stellvertreter gewählt.

Kaum im Amt des Kommandanten tätig, wurde er mit der Bewältigung eines Hochwassers konfrontiert.

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1993

Ankauf eines Feuerwehr-Arbeitsbootes (A-Boot) mit einem 75-PS-Außenbordmotor mit Steuerstand und einer maximalen Einsatzbesatzung von zehn Mann.

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1995

In diesem Jahr wurde vom Kommando, Bgm. Ernst Vösenhuber und dem Gemeindevorstand beschlossen, dass das alte Lagerhaus in Thürnbuch angekauft und zum Feuerwehrhaus umgebaut wird.

Nach zehnjähriger Tätigkeit als Kommandant legten Franz Perndl und sein Stellvertreter Herbert Ziervogl ihr Amt zurück.

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2001

Walter Brunner wurde zum Kommandanten und Josef Sallinger zu seinem Stellvertreter gewählt.

Noch im selben Jahr kam es zur offiziellen Einweihung des neuen Feuerwehrhauses.

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2002

Beim Jahrhunderthochwasser hatte das neue Kommando seine Bewährungsprobe zu bestehen.

In vielen unermüdlichen Stunden kämpften auch dieses Mal die unzähligen Feuerwehrkameraden und die Bevölkerung, um den Wassermassen Herr zu werden.

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2003

Zum 80-jährigen Bestehen der Wehr wurden Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerbe abgehalten und ein neues Mannschaftstransportfahrzeug eingeweiht.

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2004

Auf Grund der immer größer werdenden Entfernungen zum Einsatzort, wurde ein neuer Schlauchwagen mit 1.000 Metern fertig gekuppeltem B-Schlauch angekauft.

Nun ist es unserer Wehr möglich innerhalb weniger Minuten eine Löschleitung zur Wasserversorgung herzustellen.

 

Für die Ausbildung von Feuerwehrkameraden wurde im Auftrag des Niederösterreichischen Feuerwehrverbandes ein Lehrfilm in der Au produziert.

Da dort nach der Hochwasserkatastrophe 2002 noch einige Objekte für realistische Szenarien zur Verfügung standen.

Es wurde ein Wohnzimmerbrand und Kaminbrand im ehemaligen Haus Schiefer, ein Fahrzeugbrand in der Garage von Ernst Vösenhuber und ein Dachstuhlbrand bei Familie Oberleitner inszeniert.

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2005

Eine Sprengübung wurde im Haus von Johanna Kamleitner durch die Sprenggruppe 1 Amstetten durchgeführt.

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2010

Der Bürgermeister außer Dienst Ernst Vösenhuber wurde zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Thürnbuch-Au ernannt.

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2011

Florian Lettner wurde zum Kommandanten und Patrick Heigl zu seinem Stellvertreter gewählt.

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2012

Durch ihren unermüdlichen Einsatz für die Wehr wurde Elfriede Brunner zum Ehrenmitglied ernannt.

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2014

Nach rund 26 Jahren Feuerwehrdienst hat nun das LF (links) seinen Platz geräumt.

Die Wehr darf durch Unterstützung der Gemeinde, des Landes und aus eigenen Mitteln ein neues HLF2 (rechts) sein Eigen nennen. 

 

 Dabei handelt es sich um ein MAN Fahrgestell welches von Magirus Lohr aufgebaut wurde.

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2016

Bei den Kommando - Wahlen im Jänner 2016 wurde das bestehende Kommando einstimmig bei der Jahreshauptversammlung wiedergewählt.

 

 

 

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